IAS auf der Hannover Messe

27. April 2026

Vorstellung des H2Mare-Projekts auf der Hannover Messe

Das Institute for Industrial Automation and Software Engineering (IAS) hatte auf der diesjährigen Hannover Messe die Chance, den im Rahmen des H2Mare-Projekts entwickelten Demonstrator einer Offshore-Power-to-X-Anlage zur Erzeugung von grünem Wasserstoff und verschiedener Folgeprodukte aus Windenergie zu präsentieren.

In diesem vom BMFTR geförderten Verbundsprojekts untersuchte das IAS insbesondere die Themen Prozessleitsysteme, intelligente digitale Zwillinge sowie die Teleoperation zukünftiger autarker und modularer Offshore-Plattformen zur Produktion von grünem Wasserstoff. 

Gemeinsam mit Professor Kai Hufendiek vom Institute of Energy Economics and
Rational Energy Use der Universität Stuttgart sowie weiteren Projektpartnern konnten diese Ansätze in den vergangenen Jahren erfolgreich untersucht werden.

Der im Rahmen des Projekts entwickelte Demonstrator bildet das Prozessleitsystem einer Offshore-Power-to-X-Plattform ab und ermöglicht durch einen modularen Aufbau die flexible Konfiguration unterschiedlicher Prozessketten, wie etwa Direct Air Capture, Elektrolyse oder Methanisierung.

Der Modellprozess veranschaulicht zentrale Aspekte von Offshore-Power-to-X-Plattformen und erlaubt eine interaktive Auseinandersetzung mit dem System: So können beispielsweise Derivate oder Container ausgetauscht sowie Prozesse direkt am Container bedient werden. Änderungen und eingehende Alarme werden anschließend in der Leitwarte dargestellt und machen die Auswirkungen der Eingriffe unmittelbar nachvollziehbar.

Darüber hinaus ermöglicht der Demonstrator die Untersuchung neuer Konzepte in einem realitätsnahen Automatisierungsumfeld. Dazu zählen unter anderem neue Ansätze für Prozessleitsysteme, intelligente digitale Zwillinge sowie Teleoperationslösungen, beispielsweise im Bereich des Alarmflutmanagements oder bei der Inspektion und Wartung durch mobile Roboter. 

Die Hannover Messe bot zudem eine wertvolle Plattform für den fachlichen Austausch. Zahlreiche Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Industrie lieferten wichtige Impulse für die zukünftige Forschung.

 

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